„Unsere Ausgangslage ist so wie in vielen Gemeinden. Die Mitgliederzahlen sinken, lebendiger Glaube fehlt…„
Kirstin
Veranstalterin von AlphaNach ihrem 3. Alpha berichtet Kirstin von ihren Erfahrungen:
„Ausschlaggebend für den ersten Kurs war ein junger Mann, Anfang 20. Sein Onkel (Mitglied bei uns) brachte ihn manchmal mit in die Gemeinde. Dieser junge Mann hat den Konfirmandenunterricht abgebrochen, ist aber durch unsere Gemeinschaftsstunden und seinen Onkel ins Fragen gekommen und fragte nach einem Glaubenskurs.
Ich bin ganztagsberufstätig, leite die Gemeinde und war nun auf der Suche nach einem Kurs, der nicht aufwendig in der Vorbereitung war, nicht viel Wissen erfordert und gut auch allein durchzuführen war. Mit diesen Kreterien befragte ich unsere Gemeinschaftspastoren. Unabhängig voneinander rieten sie mir zu Alpha.
Technisch bin ich nicht so bewandert, aber meine Tochter hat dann die Anmeldung vorgenommen und die Filme runtergeladen usw. Kochen mache ich gern, Film schauen und danach mit den Leitfragen darüber sprechen, kein Problem.
Nach unserer Sommerpause 2024 habe ich mit dem ersten Kurs begonnen. Wir starteten mit 7 Leuten und endeten mit 3 Teilnehmern. Die drei sind so gundverschieden und doch durch das gemeinsame Ziel bzw. den gemeinsamen Weg so zusammengewachsen.
- Ein junger Mann, Anfang 20, schüchtern, zurückhaltend, wenig Wissen vom Glauben, auf der Suche und offen
- Ein Mann, Anfang 60, Glaubenskrise, durch Krankheit nicht mehr arbeitsfähig, hadert mit seiner Heimatgemeinde durch sehr dogmatische Strukturen
- Eine Frau, Anfang 40, mit mir im Posaunenchor, dadurch Teilnahme an Gottesdiensten in der Kirche, verschütteter Glaube, neugierig
Alle haben Berührung mit dem lebendigen Glauben bekommen. Ich muss dazu sagen, ich habe kein Alpha-Wochenende gemacht habe, sondern 15 Treffen, jeweils einmal in der Woche. Ich bin allein und anders wäre es nicht machbar gewesen. Die Gemeinde ist alt. Sie lassen mich machen, aber es sind wenig Aktive. Der Kurs hat allen das Leben verändert. Als es zum Ende zu ging, hatte ich durch Mundpropaganda schon 3 Anmeldungen für einen nächsten Kurs. Eine Teilnehmerin wollte den Kurs auch ein zweites Mal machen, um es zu vertiefen.
Alle machten Werbung, damit der nächste Kurs auch wirklich stattfinden konnte. Sogar unser jüngster Teilnehmer berichtete, dass er, obwohl er eher schüchtern und ängstlich war, sich in seine Berufschulklasse gestellt hat und Werbung für Alpha gemacht hat. Die Mitschüler (KFZ Mechatroniker) lachten ihn aus und fragten aus welcher Sekte er käme, aber dadurch ließ er sich nicht beirren und das ist gut so.
Als der Kurs zuende war, wollten die drei sich weiterhin treffen. So entstand der Alpha-Treff. Wir treffen uns einmal im Monat und jeder, der den Kurs beendet hat und möchte, darf im Alpha-Treff mitmachen. Ich habe die Treffen so aufgebaut, dass es erst um uns geht. Jeder hat Zeit zum Erzählen, was er oder sie in der Zwischenzeit mit Gott erlebt hat oder ob es ein Gebetsanliegen gibt. Dann wird für diejenigen gebetet. Nach einer kleinen Andacht, die zum Nach- und Weiterdenken anregt und einem kurzen Gedankenaustausch darüber gibt es ein Projekt, was wir gemeinsam angehen. Meine Vorgabe war nur: Wie muss ein Gottesdienst aussehen, an dem ihr gern teilnehmen würdet und zu dem ihr Leute gern einladet und mitbringt? Zunächst ging es da um den Inhalt. Was ist euch wichtig an einem Gottesdienst, was muss auf jeden Fall drin vorkommen? So entstand nach jedem Treffen immer mehr. Aber später mehr dazu…
Der zweite Alpha-Kurs lief an. Da kamen tatsächlich auch welche, die sich von den Teilnehmern davor einladen ließen, die ich nicht kannte. Einer ging auch nach dem ersten Treffen mit der Aussage, dass es für ihn derzeit nicht dran ist. Aber wer weiß, wie Gott ihm noch anders begegnet. Am Anfang der Kurse frage ich immer, was die Menschen bewogen hat, hierher zu kommen. Zum Glück hat bis jetzt keiner gesagt, „Weil Kirstin das gesagt hat“. Ein Mann, den ich nicht kannte, war der Bruder eines der ersten Teilnehmer. Er sagte: „Ich habe gesehen, wie dieser Kurs meinen Bruder verändert hat, das will ich auch!“
Während der Kurs noch lief, stand ein Gemeindeausflug an. Eine Teilnehmerin hat mit Lypödemen zu tun. Sie konnte am Montag, als Apha-Kurs war, kaum laufen. Am Sonntag sollte der Ausflug sein. Sie wollte gern mit. Wir beteten für sie. Ich machte ihr Mut und sagte, dass ich sie am Sonntag früh anrufen würde, ob ich sie zum Ausflug abholen dürfte oder nicht. So verblieben wir. Im Nachhinein erfuhr ich, dass die anderen Teilnehmer des Kurses die ganze Woche für sie gebetet haben und sie selbst auch (und ich na klar).
Am Sonntag morgen rief sie an. Am Abend zuvor wären ihre Füße noch dick gewesen und heute früh als wäre nie etwas gewesen. Wir haben einen großen Gott! Diese Gebetserhörung mitzuerleben war für alle eine großartige Erfahrung. Eine Frau musste den Apha-Kurs nach wenigen Treffen abbrechen, weil sie eine Hüft-Op mit anschließender Reha hatte. Für sie haben wir auch alle gebetet. Wir blieben im Kontakt. Die Ärzte staunten, wie schnell sie wieder mobil wurde; das hätten sie so noch nicht erlebt. Groß ist unser Gott! Dieses Erlebnis haben wir natürlich auch im Kurs geteilt.
Diese Frau hat dann auch den dritten Alpha-Kurs mitgemacht. Es gäbe noch viele Erlebnisse der Teilnehmenden zu berichten. Nun ist auch der dritte Kurs erfolgreich beendet. Für die Teilnehmenden ein Anfang in ein neues Leben. Am Sonntag hat die Frau mit der Hüft-OP, die schwer an Depressionen und Einsamkeit gelitten hat und jetzt Perspektive in Jesus gefunden hat, ihr Leben Jesus übergeben und ist Mitglied unserer Gemeinde geworden.
Mit dem Alpha-Treff und der Gottesdienstplanung sind wir auch weitergekommen. Es wächst von Treffen zu Treffen. Vermutlich wird der erste im Februar stattfinden. Es wird ein Freitag um 18.30 Uhr werden und „Church and Snack“ heißen. Denn nach dem Gottesdienst soll es ein gemeinsames Essen geben. Das Thema wird sein: „Du bist gewollt!“ Inzwischen sind wir im Alpha-Treff 8 Mitarbeitende.
Ich bin gespannt, was Gott mit uns hier noch alles vor hat.“
Du möchtest noch mehr solcher Erlebnisse ermöglichen?
Deine Spende ermöglicht Alpha für jeden.
Ausstellungsfrist der Zuwendungsbescheinigung,
Frist für letztmögliche Spende für das Jahr 2025:
Lastschrift: 29.12.25 um 10:00 Uhr
PayPal: 31.12.25 um 23.59 Uhr
Kreditkarte / Apple Pay / Google Pay: 20.12.25
Unsere Bankverbindung
Alpha Deutschland e.V.
Spendenkonto
IBAN: DE78 5206 0410 0007 0007 40
BIC (SWIFT-Code): GENODEF1EK1