Bei Alpha erlebt: "Es ist einfach gigantisch"

Bei Alpha erlebt: "Es ist einfach gigantisch"

Es war sehr bewegend und bedeutet mir sehr viel
— Mathias

Eine Alpha Leiterin aus Sachsen berichtet:

"Bei unserem vergangenen Alphakurs, der am 1.4. endete, gab es fünf Frauen und einen Mann, Mathias, die Jesus in ihr Leben eingeladen haben. Zwei Frauen ließen sich taufen und Mathias ließ sich konfirmieren. Die Frauen bilden mit einer Ehrenamtlichen und zwei weiteren Alphakursteilnehmerinnen einen neuen Hauskreis.

Mathias, von Beruf Gärtner, geht in den Chor und zu verschiedenen Veranstaltungen. Gleich beim nächsten Treffen nach dem Alpha-WE gestand er: "Es gibt ein Leben vor dem Gebet und nach dem Gebet. Das Gefühl der Ruhelosigkeit und des Mangels wandelte sich in Getragensein und Zuversicht." Ohne Glauben sah der 46-Jährige sein Leben als gescheitert an. "Bei Gott die Vergebung zu erhalten ist wie Ballast abwerfen. Und vor allem gilt bei Gott nicht das "schneller - höher - weiter". Das ist sooo entlastend und befreiend!" Begeistert meint er: "Es ist einfach gigantisch, was ich jetzt erlebe." Viele Dinge sind ihm so gut gelungen, dass er sich nur wundert. Menschenfurcht ist gewichen. Bei ganz banalen Gelegenheiten kommt Mathias einfach auf den Glauben zu sprechen und staunt über die Reaktionen.

Er liest jeden Morgen im Andachtsbuch und betet. Zunächst hatte er Bedenken, ob er zeitig genug aufstehen wird. Eigenartigerweise wird er jetzt immer eher wach, sodass er genügend Zeit hat zum Bibellesen und beten. Er empfindet dieses morgendliche Ausrichten auf Gott als ein Geschenk, denn er stolpert nicht mehr so in den Tag. Mathias ist gelassener und ruhiger, lebt im Vertrauen auf Gottes Führung."

Wir dürfen hier einen Auszug aus einer E-Mail zeigen, die Mathias nach seiner Konfirmation im Mai an den Koch des Alpha Kurses geschrieben hat:

"Es war sehr bewegend und bedeutet mir sehr viel. Es ist schön jetzt richtig dazu zugehören und ich habe etwas sehr Wichtiges für mich nachgeholt.

Bei meinen Eltern hatte der Glaube keinen Raum, jedenfalls habe ich es so erlebt und mein Vater hat mir zur Zeit der Christenlehre von Mitschülern den Gang zur Kirche verboten ("Da gehst Du nicht hin..."), wogegen meine Großeltern keine aktiven Kirchgänger waren jedoch die christlichen Werte sichtbar gelebt haben. Es war also auch ein Stück Emanzipation und Abgrenzung von meinen Eltern. Entsprechend fiel die Reaktion auf die Nachricht bezüglich meiner anstehenden Konfirmation aus. Mein Vater hat sich komplett verweigert und meine Mutter saß dadurch zwischen zwei Stühlen. Als sie dann doch allein kommen wollte "verhinderte" es der Lokführerstreik. Auch meine Kinder waren kurzfristig doch nicht gekommen und so war es symbolisch und machte es sichtbar, dass es eben mein ganz eigener Weg ist. Die Begleitung und Zustimmung aus der Gemeinde, im Alpha-Kurs, von meinen Freunden und der Kantorei hat mich getragen. Und dann hat mich meine Freundin begleitet, die sich immer einen Christen als Partner gewünscht hat. Wir kennen uns schon sehr lange, haben uns aber erst vor Kurzem bei einem Wiedersehen nach Jahren ineinander verliebt..., ich denke mein Weg zum Glauben war auch die Voraussetzung, sonst wäre es nicht dazu gekommen.

Der Pfarrer hat die Konfirmation sehr feierlich gestaltet. Als ich nach vorn ging war es für mich ein sehr ernsthafter und intensiver Moment. Die Chorleiterin hat die Musik für den Gottesdienst wunderbar ausgesucht (meine Lieblingsstücke). Im Anschluss an die Konfirmation sang der Chor ein sehr schönes Stück passend zum Denkspruch (Psalm 119, 105). Der Pfarrer sagte dann:"Sie können jetzt Platz nehmen bei Ihrer Familie (das war eben meine Freundin und darüber war ich sehr froh) und jetzt singen die für Sie, die Sie auf Ihrem Weg bisher begleitet haben..."

Du kannst Dir bestimmt vorstellen wie nahe mir das ging. Nach der ersten Liedzeile hat es mir die Füße weggezogen und ich habe geheult wie ein Schlosshund, es hat mich so tief berührt, ich kann es gar nicht beschreiben."

 

Die Alpha Leiterin schreibt weiter:

"Gestern rief mich Mathias an und erzählte mir, dass eine Kollegin, die er in größeren Abständen sieht und mit der er sich gut versteht, wieder in die Kirche eingetreten ist nachdem er ihr so bewegend von seine Konfirmation und den Grund dafür schilderte. Daraufhin kam sie nochmal ins Nachdenken, was wirklich wichtig ist im Leben. - Das ist so schön zu hören, dass ich es Ihnen gleich mal schreiben muss. So dürfen Sie sich mitfreuen."

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